· 

Wie es zu meinem Logo, dem Falter "grünes Blatt" kam.

Es war im Sommer 2017 in Italien, als ich zusammen mit meiner Familie über Namen und Logo für mein Herzensprojekt, meine Praxis mit Atelier, nachdachte.

 

Als visueller Mensch war mir ein schönes Logo besonders wichtig.

Also ein einprägsames Bild mit Bedeutung, das sich über Webseite, Flyer, Visitenkarte usw. zieht, in Erinnerung bleibt und ausdrückt, was mir wichtig ist, in meiner Arbeit und auf meinem Lebensweg.

 

So kam mir mit der Zeit eines meiner Lieblingskinderbücher „Die Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle in den Sinn und die, für mich schon als kleines Kind , faszinierende Verwandlung von der Raupe über den Kokon zum Schmetterling.

Genau darum geht es mir –Verwandlung und Entfaltung. Alles was wir brauchen ist bereits in uns und muss nur gesehen, geboren, entfaltet werden. Ich sehe mich als jemand, die diesen Prozess bei anderen Menschen liebevoll unterstützend und schützend begleitet.

 

Statt einem Schmetterling schwebte mir dann allerdings ein Falter vor. Erstens, weil Schmettrlingslogos ja nicht gerade selten sind und zweitens weil es Falter zum Licht (Lichtung) zieht und das Wort „Entfaltung“ in ihm steckt.

So schaute ich mir in einem Naturführer die Bilder von den vielen verschiedenen Faltern an und schnell war klar, welchen ich suchte:

„Grünes Blatt – Geomantra papillionaria“

 

Ein kleiner, zartgrüner Falter, der vor allem in feuchten Laubwäldern vorkommt und sich am liebsten von Birken ernährt. Ich fand ihn auf eine unaufdringliche Weise wunderschön und sehr stimmig für mich. Da ich die Natur, Bäume insbesondere Birken, Pflanzen und die Farbe Grün liebe, war der Falter „Grünes Blatt“ einfach perfekt.

Mein Sohn, der wunderbare Zeichner Nick Egeli, entwarf dann unter den Pinien in unserem überhitzten toscanischen Garten, in Anlehnung an das Foto des Falters, das Logo.

Und ich hatte das glückliche und sichere Gefühl im Bauch: So ist es richtig und gut!

 

Der märchenhafte Abschluss dieser Geschichte?

 

Als ich am nächsten Morgen am Tisch vor dem Haus meinen ersten Kaffee trank und auf die Hauswand mir gegenüber schaute, saß er da: „Grünes Blatt“

 

Ich konnte es kaum glauben, aber „mein“ Falter saß tatsächlich dort, zartgrün und friedlich, als würde er für kurze Zeit die Sonne genießen.

 

Ich habe ihn dort nur dieses eine Mal gesehen und da es hier weder feucht war noch Birken wuchsen, bin mir sicher:

Ein kleines grünes Wunder, das mein Herz berührt und mir der Himmel geschickt hat.

Kommentare: 0